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Wir freuen uns über viele neue Schulsanitäter - herzlichen Dank für Euer tolles Engagement!

Ein herzliches Willkommen unseren europäischen Partnerschulen

 

Vom 10. bis 12. Oktober begrüßen wir unsere Erasmus-Kollegen aus Rumänien, Spanien, Portugal und Italien. Gemeinsam werden wir uns in den nächsten drei Tagen zum Thema „Improving Students‘ and Teachers‘ Skills in Home Automation“ austauschen und freuen uns bereits jetzt auf anregende und gewinnbringende Gespräche. Natürlich wollen wir unseren Gästen auch einen Einblick in die bayerische Kultur schenken und so unseren Beitrag zur intereuropäischen Verständigung leisten.

 

 

Absolventenfeier 2017 in der Oberpfalzhalle

 

Am 6. Juli 2017 erhielten 248 Schülerinnen und Schüler bei der Abschlussfeier der FOSBOS Schwandorf in der Oberpfalzhalle ihre Abiturzeugnisse.

„Sie haben einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft gemacht!“ – mit diesen Worten eröffnete Oberstudiendirektor Ralf Bormann, der Leiter des Beruflichen Schulzentrums, seine kurzweilige Rede zu diesem feierlichen Anlass. Er gratulierte den Absolventen ganz herzlich und dankte dem Lehrerkollegium für die geleistete Arbeit sowie dem Elternbeirat und dem Förderverein für ihr Engagement während des vergangenen Schuljahres. Ebenfalls bedankte er sich bei den vielen Praktikumsbetrieben und den Vertretern der Politik. Er stellte fest, dass dieses Schuljahr ein Pionierjahr war: Der erste Jahrgang der neuen Fachrichtung ABU (Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie) machte an der FOSBOS in Schwandorf das Abitur. Zudem handelte es sich um den ersten Jahrgang, der komplett im neuen Schulhaus unterrichtet wurde. Des Weiteren erhielt die FOSBOS in diesem Schuljahr das wichtige Siegel „MINT-freundliche Schule“. Die Abiturienten der FOSBOS bezeichnete der Schulleiter als Stützen der Region, ein Jahrgang mit vielen Typen, die v.a. durch ihre starke Persönlichkeit überzeugen. Zum Abschluss riet Herr Bormann den Absolventen, sich mutig des eigenen Verstandes zu bedienen.

Als nächstes stand ein Interview mit den Ehrengästen durch die SMV auf dem Programm. Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller, der stellvertretende Landrat Jakob Scharf sowie der Vorsitzende des Fördervereins Alois Hagl stellten sich den Fragen der Schülersprecher zur FOSBOS Schwandorf und zu den Zukunftschancen in der Region. Schwandorfs OB Andreas Feller bezeichnete die FOSBOS als eine tragende Säule des Bildungssystems. Herr Scharf brachte die Bildungsregion Lkr. Schwandorf ins Spiel und appellierte an die Schüler, hier in der Region zu bleiben. Alois Hagl betonte in seinem Statement die Wichtigkeit des Fördervereins und verwies im positiven Sinne auf den Fachkräftebedarf im Landkreis Schwandorf. Im Anschluss würdigte Studiendirektor Dr. Michael Völkl, ständiger Stellvertreter des Schulleiters, die Jahrgangs- und Schulbesten, verlieh Preise aus den Bereichen Physik, Chemie, Mathematik und Psychologie und dankte auch denjenigen Schülerinnen und Schüler, die die Schulgemeinschaft durch ehrenamtliches Engagement bereicherten. Hier hob er besonders die Schüler hervor, die sich in der Theatergruppe „Spieltriebe“ engagieren sowie diejenigen Schüler, die als Schulsanitäter einen enormen Dienst für die Schulgemeinschaft an der FOSBOS leisten. Ebenfalls bedankte sich Herr Völkl bei den beiden Klassen, die für die Bewirtung am Tag der Abiturfeier zuständig waren.

Als letzter Programmpunkt folgte die Abschlussrede der beiden SMV Mitglieder Leon Wittenzellner und Tobias Schanderl, die stellvertretend für alle Absolventen die Zeit an der Schule mit viel Witz und Humor Revue passieren ließen. Bevor die Schüler die wohlverdienten Feierlichkeiten genießen konnten, folgte noch der Höhepunkt des Abends, die Verleihung der ersehnten Abiturzeugnisse. Musikalisch umrahmt wurde die Zeugnisverleihung von der Band Nasty Royals.

Zahlen und Namen:

189 Schülerinnen und Schüler erhielten das Fachabitur (FOS 12. Klasse 140, BOS 12. Klasse 49).

59 Schülerinnen und Schüler erhielten das Fachgebundene Abitur (FOS 13. Klasse 39, BOS 13. Klasse 20). Von den 59 Absolventen der 13. Klassen erhalten 45 Schülerinnen und Schüler aufgrund des Nachweises einer 2. Fremdsprache das Allgemeine Abitur.

Besondere Ehrungen:

Urkunde der OTH Amberg-Weiden für die beste Seminararbeit in einem MINT Fach, überreicht von Herrn Prof. Dr. Werner Prell:

Herr Kiril Klein

Folgende Schülerinnen und Schüler erhalten eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft der Deutschen Physikalischen Gesellschaft:

Frau Kerstin Huttner, Frau Theresa Scheibl, Herr Stefan Maier, Herr Alexander Drachsler, Herr Arean Weißpfennig

Folgender Schüler erhält eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GdCh) und einen Buchpreis:

Herr Timo Kleinitz

Folgende Schülerinnen und Schüler erhalten einen Buchpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung:

Herr Kiril Klein, Herr Arean Weißpfennig, Frau Eva Klee, Frau Melina Messer, Frau Jasmin Schuh

Schulpreis in Form eines Büchergeldes für besonderes schulisches Engagement:

Herr Leon Wittenzellner

 

Auszeichnung der Schulbesten:

Folgende Schülerinnen und Schüler wurden als jeweils Beste ihres Jahrgangs in ihrer Ausbildungsrichtung mit einem Buchpreis (gesponsert vom „Förderverein der Fachoberschule Schwandorf e.V.“) geehrt:

FOS – BOS 13. Klassen

13. Klasse Ausbildungsrichtung Sozialwesen: Frau Jasmin Schuh, Schnitt 1,7

13.Klasse Ausbildungsrichtung Technik: Herr Kiril Klein, Schnitt 1,3 (Jahrgangsstufenbester)

13. Klasse Ausbildungsrichtung Wirtschaft: Herr Sven Ehlers, Schnitt 1,4

 

FOS 12. Klassen

12.Klasse FOS Ausbildungsrichtung Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie: Frau Natalie Gruber Moreira, Schnitt 1,8

12. Klasse FOS Ausbildungsrichtung Sozialwesen: Frau Eva Klee, Schnitt 1,2 (Jahrgangsstufen- und Schulbeste!)

12. Klasse FOS Ausbildungsrichtung Technik: Frau Kerstin Huttner, Schnitt 1,4

12. Klasse FOS Ausbildungsrichtung Wirtschaft: Frau Christine Scharl, Schnitt 1,3

BOS 12. Klassen

12. Klasse BOS Ausbildungsrichtung Sozialwesen: Frau Daniela Lingl, Schnitt 2,1

12. Klasse BOS Ausbildungsrichtung Technik: Frau Theresa Scheibl, Schnitt 1,3

12. Klasse BOS Ausbildungsrichtung Wirtschaft: Herr Felix Held, Schnitt 1,4

 

StR Stephan Thomas

 

 

Fachabitur- und Abiturprüfungen an der FOSBOS Schwandorf

 

 

Für 220 Schülerinnen und Schüler der FOS und BOS 12 (Erwerb des Fachabiturs) sowie 60 weitere Schülerinnen und Schüler der 13.Klassen (Erwerb der fachgebundenen Hochschulreife, ohne zweite Fremdsprache bzw. Erwerb der allgemeinen Hochschulreife mit Spanisch/Französisch) begann am Montag, den 29.05.2017 bei hohen Temperaturen der Endspurt: Die Abschlussprüfungen im Schuljahr 2016/17 finden bis Freitag statt. Zu Beginn stand das Fach Deutsch auf dem Programm. Hier hatten die Schüler die Wahl zwischen Sachtexten und literarischen Textvorlagen. Im Bild sind Schüler zu sehen, während sie am Dienstag konzentriert die Aufgabenstellungen des Englisch Abiturs bearbeiten. An den letzten beiden Prüfungstagen stehen noch das Fach Mathematik bzw. die sogenannten Profilfächer (Je nach Zweig: Betriebswirtschaftslehre, Physik, Pädagogik/ Psychologie und Biologie) auf der Tagesordnung. Ende Juni wartet dann auf einige Schüler noch eine mündliche Prüfung und zu guter Letzt findet am Donnerstag, den 6.Juli die Abschlussfeier in der Oberpfalzhalle statt. Der Schulleiter der FOSBOS, Dr. Michael Völkl, sowie die jeweiligen Klassenleiter freuen sich natürlich auf diesen Tag – sie möchten möglichst vielen Schülern ihr Abiturzeugnis überreichen.

 

 

EUIntegrate im hohen Norden oder “Jetzt schneit’s schon wieder”: Projektreffen an der Keskuskoulu in Lieksa, Finnland

 

 

Zusammen mit dem stellvertretenden Schulleiter Dr. Michael Völkl und den beiden Lehrerinnen Corinna Schärtl und Elisabeth Gmach machten sich die Schülerinnen Angelina Rotärmel und Annalena Poglitsch, beide F10, auf dem Weg in den hohen Norden Finnlands, um unsere Schule beim dritten Treffen des Erasmus+Projekts EUIntegrate zu vertreten.

Der finnische Projektleiter, Matti Hiervonen, organisierte diese Projektwoche für die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte aus verschiedenen Ländern. Die Projektteilnehmer reisten aus der Türkei, aus Spanien, Italien und Griechenland an – aber auch aus Schwandorf!

Neben der Arbeit am Projekt zum Thema Integration wurde es den Schülern und Lehrkräften auch ermöglicht, die finnische Kultur kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Auch ein Empfang beim Bürgermeister von Lieksa stand auf dem Programm. Vor allem für die beiden Schülerinnen der FOSBOS Schwandorf war die Teilnahme an diesem Projekt gewinnbringend.

 

WAS UNS BEWEGT – WAS UNS BEGEGNET – WAS WIR SIND: STRUWWELPETER RELOADED

 

Struwwelpeter ist der Titel eines Werkes des Frankfurter Arztes und Psychiaters Heinrich Hoffmann aus dem Jahr 1845 und zugleich die Titelfigur des Buches. Das Bilderbuch enthält mehrere Geschichten, in denen (meist) Kinder nach (angeblichem) Fehlverhalten drastische Folgen erleiden. Der Struwwelpeter gehört zu den erfolgreichsten deutschen Kinderbüchern und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Darüber hinaus gibt es diese Geschichten in vielfältigen Adaptionen. Diese reichen vom politischen Struwwelpeter aus dem Jahr 1849 über den militärischen (1876) bis zum ironisch parodierten Struwelhitler, eine aus England stammende Satire des Jahres 1941. Es gibt sogar eine Struwelliese; diese erschien etwa 1890. Dabei handelt es sich um eine der ersten Nachahmungen des Struwwelpeter und sollte ein Pendant zum Struwwelpeter für Mädchen sein; deshalb geht es hier auch um angeblich typisch weibliche Charakterfehler wie Neugier oder Naschen.

Die Theatergruppe der FOSBOS Schwandorf, Spieltriebe, hat sich in diesem Jahr ebenfalls an die Geschichten aus dem Struwwelpeter herangemacht und diese aktualisiert. Daraus entstand: Struwwelpeter reloaded!

Im Mittelpunkt stehen nun aber nicht mehr Kinder, sondern die Jugendlichen mit ihren Themen und Problemen, denen sie begegnen: Ausgrenzung, Unterdrückung, Drogen, soziale Netzwerke, Magersucht etc.

 

 

Die Welt ist aus den Fugen geraten! - Prof. Bierling zu Gast am BSZ Schwandorf

 

 

OStR Roland Trummler konnte im Namen der Fachschaften Sozialkunde und Geschichte den Lehrstuhlinhaber für Internationale Politik an der Universität Regensburg am BSZ begrüßen. In seinem Vortrag für die Lehrkräfte behandelte Prof. Bierling sämtliche Themen der Weltpolitik: Syrienkrise, Referendum in der Türkei, Brexit, Die Rolle Deutschlands in der Welt. Nach dem Vortrag blieb auch noch genügend Zeit für die Beiträge der Lehrkräfte und eine kontroverse Diskussion.

 

 

Erasmus-Projektleiter treffen sich in Rom

 

Anfang April fand das dritte Arbeitstreffen des Erasmus+-Projekts zum Entwurf eines Lehrplans zur Hausautomatisierung in Rom statt. Am Istituto Tecnico Industriale Statale Giuseppe Armellini versammelten sich die Projektleiter der beteiligten Länder Spanien, Portugal, Italien, Deutschland und Rumänien, um die bisherigen Ergebnisse zu präsentieren und neue Zielsetzungen zu vereinbaren, die bis zum nächsten Treffen erfüllt werden sollen. Im Oktober 2017 freut sich unser Schulzentrum, Gastgeber sein zu dürfen.

 

Ein Meilenstein für das BSZ: Die Einweihung des Erweiterungsneubaus

 

„Wir werden die Schullandschaft in der Oberpfalz rocken!“ An dieser Aussage von OStD Ralf Bormann, Schulleiter des BSZ Schwandorf, wird bereits deutlich, dass die offizielle Einweihung des Erweiterungsneubaus, der neben der FOSBOS und einem neuen Verwaltungstrakt auch die Aula mit Platz für 400 Personen umfasst, ein ganz besonderes Ereignis für das BSZ Schwandorf darstellte. Die moderne, zeitgemäße Ausstattung des Neubaus ermöglicht den Schülern eine optimale Bildung bzw. Ausbildung in den nächsten Jahrzehnten. Profiteur dieser vielfältigen Möglichkeiten wird auch die Wirtschaft im Landkreis Schwandorf sein. Die Lehrkräfte und viele Ehrengäste fanden sich an diesem besonderen Tag in der Aula ein, neben dem Schulleiter sprachen Landrat Thomas Ebeling, OB Andreas Feller sowie Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz und Hubert Döpfer, der Vorsitzende des IHK-Gremiums Schwandorf. Alle fanden lobende Worte für das Großprojekt. Das gesamte Bauvorhaben wurde den Zuhörern im Anschluss von den Architekten des Büros Krug Grossmann erläutert. Den kirchlichen Segen erhielt der Erweiterungsbau durch Pater Francis von der Kreuzbergkirche und seinen evangelischen Amtsbruder Arne Langbein. Leon Wittenzellner, Schülersprecher der FOSBOS, sorgte für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung, er gab selbst komponierte Lieder zum Besten. Im Anschluss an die Einweihungsfeier führten Schülerinnen und Schüler der FOSBOS Schwandorf durch die neuen Räume, sie zeigten den Besuchern Klassenzimmer, naturwissenschaftliche Räume und die EDV Ausstattung der Schule.

 

 

FOSBOS Schwandorf zeigt ihr vielfältiges Angebot

 

Am Samstag, den 11.03.2017 öffnete die FOSBOS Schwandorf ihre Türen. Schüler und Lehrer zeigten, was die Schule alles bietet: vom Tanz über chemische Experimente bis hin zur Klassenfahrt. Die Fachrichtungen Technik, Sozialwesen, Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie (ABU) und Wirtschaft stellten sich in all ihren Facetten vor. Die neue Aula diente als „Marktplatz“. Hier tummelten sich die meisten Besucher. Z.B stellten dort Schüler der F12Wb den Austausch mit dem tschechischen Gymnasium in Blovice vor. Ein paar Meter weiter informierten Lehrerinnen und Schüler über die Studienfahrt nach Barcelona. Besonders reges Interesse bei den Besuchern weckten die Informationen zur fachpraktischen Ausbildung. Die Lehrkräfte der Profilfächer gaben den Besuchern hierzu Informationen aus erster Hand. Im Chemiesaal durften die Schüler unter Anleitung der Lehrkräfte mikroskopieren; sie waren hier mit großem Eifer dabei. Während des Tages der offenen Tür bestand natürlich auch die Möglichkeit zur Anmeldung für das nächste Schuljahr.

 

 

Schüler der FOSBOS Schwandorf bekommen Einblicke in die Arbeitsprozesse im Bayerischen Landtag und besuchen das NS-Dokumentationszentrum

 

Ulrike Roidl, die Büroleiterin von MdL Franz Schindler, begrüßte am 16.02.2017 die beiden Klassen F12T1 und F12T2 der FOSBOS in der neuen Aula des BSZ Schwandorfs. Pünktlich um 8.30 Uhr brachen die Klassen unter der Beaufsichtigung der Lehrkräfte Herr Thomas und Herr Kessler nach München auf, um den Bayerischen Landtag näher kennenzulernen. Bereits auf der Busfahrt erhielten die Schüler grundsätzliche Informationen über die Tätigkeiten von Herrn Schindler im Bayerischen Landtag. Zum Beispiel erfuhren sie, dass Franz Schindler im Rechtsausschuss tätig ist und bereits den NSU Ausschuss geleitet hat. Nach einer circa zweistündigen Fahrt erreichten wir, bei strahlendem Sonnenschein, das Maximilianeum. Auf den herzlichen Empfang folgte ein Informationsfilm über den Landtag, seine Mitglieder und dessen Aufgaben. Anschließend durften die Klassen eine laufende Sitzung des Rechtsausschusses unter Leitung von Herrn Schindler besuchen. Während der Ausschusssitzung wurden mehrere Petitionen mit den unterschiedlichsten Themen (Reichsbürger, Geh-und Fahrtrecht sowie Anträge auf deutsche Staatsbürgerschaft) öffentlich besprochen. Gut gestärkt besuchten die Schüler nach der Mittagspause in der Landtagsgaststätte den mit 180 Sitzen bestuhlten Plenarsaal des Landtages. Dort wurden die Schwandorfer Schüler von Herrn Schindler zum Beispiel über die Sitzverteilung und Redezeit der einzelnen Parteien bzw. deren Abgeordneten informiert. Auch auf die Fragen und Anregungen der Schüler wurde eingegangen.

Darauf folgte im Anschluss noch ein Besuch des NS Dokumentationszentrums, der zunächst einen Überblick über die ehemaligen NS Gebäude in München lieferte. In Form einer Führung durch das Dokumentationszentrum wurden den Schülern die dunklen Jahre der deutschen Geschichte anhand von vielen Exponaten näher gebracht. Einzelschicksale Münchner Bürger kamen ebenso zur Sprache wie die damalige Rolle Münchens als „Hauptstadt der Bewegung“. Nach einem informationsreichen und interessanten Tag in der bayerischen Landeshauptstadt erreichte man um circa 19.15 Uhr wieder das BSZ Schwandorf.

 

Melanie Dickert und Julia Sattler, F12T1

 

 

Ein „grünes“ Bildungsangebot schlägt kräftige Wurzeln

 

 

Die Fachoberschule Schwandorf verzeichnet einen kräftigen Schülerzuwachs in der Ausbildungsrichtung „Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie“.

Bereits zum zweiten Schuljahr in Folge wird an der Fachoberschule Schwandorf die Ausbildungsrichtung „Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie“ („ABU“) angeboten. Im September 2016 gingen fast 60 Schülerinnen und Schüler in der 11. Jahrgangsstufe dieses Zweigs an den Start, was einen Zuwachs von rund 50 Prozent im Vergleich zum „Premierenjahr“ bedeutet. In der Stadt an der Naab ist somit ein in der Oberpfalz einmaliges Angebot aufgebaut worden, das es nur an sechs weiteren staatlichen Fachoberschulen in Bayern, die alle mehr als 100 Kilometer von Schwandorf entfernt liegen, gibt. Aus Freude über den Erfolg des „grünen Zweigs“ wurde an der FOSBOS Schwandorf sogar ein Maskottchen entworfen, ABUrabi genannt.

Die Ausbildungsrichtung „ABU“ eröffnet hervorragende Zukunftschancen für junge Leute, die Freude an der Natur haben oder sich gerne mit den naturwissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit beschäftigen. Beispielhaft seien die Megathemen Ernährung, Nachwachsende Rohstoffe und Genetik genannt. Natürlich ist der „grüne Zweig“ auch für diejenigen Schüler maßgeschneidert, die sich für Land- und Forstwirtschaft begeistern können.

Die schulische Ausbildung innerhalb von „ABU“ besticht in der gesamten deutschen Bildungslandschaft durch ihre Einzigartigkeit. Der Schwerpunkt liegt auf den Fächern Biologie und Chemie, es werden aber neben allgemein bildenden Fächern wie Mathematik, Deutsch und Englisch auch die Naturwissenschaften Physik und Technologie/Informatik unterrichtet. Zudem ist der naturwissenschaftliche Unterricht sehr stark praxis- und anwendungsorientiert.

Für diese Herausforderungen ist die FOSBOS Schwandorf bestens gerüstet. So ermöglichen topmoderne naturwissenschaftliche Lehr- und Übungsräume eine schulische Ausbildung vom Feinsten. Zudem wird die Schule von namhaften Unternehmen aus Branchen wie der chemischen Industrie, der Bio- und Lebensmitteltechnologie sowie dem Landmaschinenbau unterstützt. Für die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe der Fachoberschule, die während rund 20 Schulwochen in Berufspraktika ausgebildet werden, ergeben sich so klare Vorteile für ihren weiteren Bildungsweg.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der 12. Jahrgangsstufe, dem Fachabitur, können die künftigen „ABU“-Absolventinnen und Absolventen alle Studiengänge an Fachhochschulen aufnehmen. In Schwandorf soll zudem die 13. Jahrgangsstufe der Ausbildungsrichtung „Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie“ im nächsten Schuljahr angeboten werden. So können die Schüler die Berechtigung für Studiengänge an Universitäten erwerben.

Um die jungen Leute optimal auf ein künftiges Studium vorzubereiten, arbeitet die FOS/BOS Schwandorf mit Hochschulen und Universitäten der Region zusammen. Mit der OTH Amberg-Weiden besteht ein Kooperationsvertrag, der es unter anderem ermöglicht, dass die Schwandorfer Schüler naturwissenschaftliche Praktika an der Hochschule machen können.

Zum Schuljahr 2017/2018 ist geplant, die Ausbildungsrichtung „Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie“ auch an der Berufsoberschule (BOS) Schwandorf anzubieten. Davon würden gerade junge Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung profitieren.

 

Die Anmeldung für „ABU“ findet nach den Faschingsferien 2017 in der Zeit vom 6. bis zum 17. März 2017 statt. Am Samstag, den 11. März 2017, erhalten interessierte Schüler und deren Eltern die Möglichkeit, sich von 13 bis 16 Uhr über die Schule und alle angebotenen Ausbildungsrichtungen zu informieren. Außerdem besteht auch an diesem Tag die Möglichkeit zur Anmeldung. Vorher finden am 24. Januar 2017 für die künftigen FOS-Schüler und am 31. Januar 2017 für die künftigen BOS-Schüler Informationsabende in der Aula des neuen Schulgebäudes statt.

 

 

Statements von Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen (ABU Zweig, FOSBOS Schwandorf):

 

Stefan Plank: „Ich mag besonders, dass der Schwerpunkt klar auf die Naturwissenschaften gelegt wird. Man nimmt sich gerade in diesem Bereich viel Zeit für uns.“

 

Katharina Hellerbrand: „Besonderen Wert wird an der FOSBOS Schwandorf auf das selbstständige Arbeiten gelegt. Das ist eine optimale Vorbereitung für das Studium im Bereich der Naturwissenschaften!“

 

Marina Reis: „Das Angebot im Bereich der fachpraktischen Ausbildung finde ich sehr gut. Die Lehrer kümmern sich um wirklich interessante Stellen; später möchte ich Pharmazie studieren!

 

Andreas Moser: „Ich habe mich aufgrund des tollen Angebots am Tag der offenen Tür für die FOSBOS Schwandorf entschieden und habe es nicht bereut. Die Lehrer betreuen uns sehr gut, außerdem fasziniert mich die moderne technische Ausstattung an der Schule.“

 

OStR Christian Eiblmeier, StR Stephan Thomas

 

 

Neues EU-Projekt: Schüler und Lehrer der FOSBOS Schwandorf besuchen Partnerschule in Palma de Mallorca

 

 

EURINTEGRATE: Make your Country a Part of Great Europe for All. Ein Team aus drei Schülern und zwei Lehrern der FOSBOS Schwandorf setzten diese Aufforderung im Titel des neuen Erasmus+Projekts der Schule im Dezember als Erste in die Tat um und besuchten ihre langjährige Partnerschule, IES Joan Maria Thomas, in Palma de Mallorca.

Bei dem Projekt handelt es sich um ein von der Europäischen Union gefördertes Programm, bei dem die Schwandorfer zwei Jahre lang eng mit Schulen aus Finnland, Italien, Griechenland, der Türkei und eben Spanien zusammenarbeiten werden. Den Schülern eröffnet sich damit die Möglichkeit zum Austausch und gemeinsamen Lernen mit Gleichaltrigen aus ganz Europa – modernen Medien wie Facebook, Twitter, Moodle, Skype oder der guten alten E-Mail sei Dank.

 

 

 

 

FOSBOS Schwandorf wird „MINT-freundliche Schule“ – Auszeichnung für besondere Schwerpunktsetzung im MINT Bereich

Die FOSBOS Schwandorf und 37 weitere Schulen aus Bayern dürfen sich ab heute für die nächsten drei Jahre »MINT-freundliche Schule« nennen. Zusätzlich zu diesen neuen Schulen behalten nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung insgesamt 33 Schulen durch eine erneute Bewerbung und Prüfung das Signet »MINT-freundliche Schule«. Die Schulen wurden für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in Freising am Domgymnasium ausgezeichnet. Insgesamt gibt es in Bayern somit jetzt über 200 MINT-freundliche Schulen. Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft des bayerischen Kultusministers, Dr. Ludwig Spaenle sowie der Kultusministerkonferenz KMK.

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die aufwändige Bewerbung der FOSBOS Schwandorf wurde von Lehrern aller Mint-Fachbereiche an der Schule formuliert und von OStR Chrisitian Eiblmeier koordiniert. Es handelte sich hier um eine Gesamtschau aller Tätigkeiten und Veranstaltungen im MINT-Bereich, die an der FOSBOS stattfinden.

StD Dr. Michael Völkl, Leiter der FOSBOS Schwandorf, äußert sich stellvertretend für die Schulgemeinschaft erfreut über die Auszeichnung: „Dies ist ein Gütesiegel für die geleistete Arbeit der letzten Jahre.“

Die Auszeichnung hat die Schule aufgrund vielfältiger Aktivitäten im MINT Bereich erhalten. Beispielsweise motiviert die Schule Mädchen, sich an den Aktivitäten der „MINT-Girls“ Regensburg zu beteiligen. Auch nimmt derzeit eine Schülerin der 11.Klasse (FOS), Ausbildungsrichtung „Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie“ am Projekt „Green Tech“, das von einer Kooperation zwischen der Universität Regensburg und der OTH Regensburg geteilt wird, teil. Durch die neue Ausbildungsrichtung soll das MINT-Profil der Schule weiterhin geschärft werden. Austauschprogramme und die Teilnahme an MINT-Wettbewerben wie dem VDI Schülerforum an der OTH Amberg-Weiden runden die Palette an MINT Aktivitäten derzeit ab.

Durch die Auszeichnung zur MINT-freundlichen Schule ergeben sich in der Zukunft sicherlich weitere Kooperationsmöglichkeiten, was eine weitere Motivation für Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte darstellt. OStD Ralf Bormann, Leiter des Beruflichen Schulzentrums Schwandorfs, ist es ein besonderes Anliegen, dass die Schüler an der FOSBOS für die Herausforderungen der naturwissenschaftlichen Bildungsgänge bestmöglichst vorbereitet werden. Der Wirtschaftsstandort Mittlere Oberpfalz soll durch gut ausgebildete angehende Fachkräfte auch in der Zukunft gestärkt werden.

 

 

Gemeinsam ans Ziel! – unsere FOSBOS erhält 2. Preis beim Wettbewerb „Strategien guter Suchtprävention“

Der Erziehungsauftrag einer Schule wird häufig in der Vermittlung konkreten fachlichen Wissens gesehen, man kann und sollte ihn aber auch weiter deuten - wie an unserer FOSBOS gezeigt.

Mit viel Engagement, Spaß und Kreativität wurden von unseren Schülerinnen und Schülern, aber auch Lehrern die vielfältigsten Aktionen zur Vorbeugung von Suchterkrankungen geplant und durchgeführt.

Im Rahmen einer Feierstunde wurde die langjährige Präventionsarbeit an unserer FOSBOS durch Landrat Hr. Ebeling und Hr. Dr. Sauer, dem Stiftungsvertreter, mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Stellvertretend wurde der Preis in Höhe von 750,- € an drei Schüler unserer FOS übergeben. Gespendet wurden die Prämien von der Sieglinde-Nothacker-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Suchtarbeitskreis der Oberpfalz.

Die Prävention von Abhängigkeitserkrankungen kann sehr gut durch die Vermittlung verschiedener Lebenskompetenzen erfolgen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zehn zentrale „Life Skills“ für unseren Kulturkreis definiert.

Einige dieser Kompetenzen wie beispielsweise „Stressbewältigung“ und „Selbstwahrnehmung“, „Gefühlsbewältigung“ und damit auch Gewaltprävention, aber auch die Bedeutung der Gesunderhaltung des eigenen Körpers und die Stärkung der eigenen Persönlichkeit konnten durch den Aktionstag „Gesunde Schule – Fit fürs Leben“, den Schüleraustausch „Pleasure and Addiction“ mit unserer engl. Partnerschule, aber auch durch die Aktionswoche „Sucht- und Gewaltprävention“ eindrucksvoll vermittelt werden.

Jährlich wiederholend erfolgt die Suchtprävention durch „Drug Stop Drogenhilfe Regensburg e.V.“  So konnten im vergangenen Schuljahr acht 11. Klassen unserer FOS diese erleben. Der Schwerpunkt liegt hierbei beim Thema illegale Drogen. Einen Höhepunkt dabei bildete sicherlich die Krankengeschichte einer/s Patientin/en des BKRegensburg. Diese Veranstaltung fördert die Fähigkeit, eigenverantwortlich die Risiken und Gefahren des Drogenkonsums einzuschätzen. Es wurden hierbei die „Life Skills“ „Entscheidungsfähigkeit“, „Problembewusstsein“ sowie „kristisches Denken“ gefördert, um die Schüler in die Lage zu versetzten bei Bedarf „Nein! – zu sagen“.

Nicht zuletzt befasste sich das gesamte Lehrerkollegium unserer FOSBOS nochmals explizit im Rahmen einer nachmittäglichen Fortbildung mit der Thematik „Drogenprävention als pädagogische Aufgabe“. Bei dieser Lehrerfortbildung wurden Lehrkräfte durch konkrete Beispiele sowie die Erzählung der persönlichen Geschichte einer anwesenden Patientin zum genauen Hinsehen sensibilisiert, um einem betroffenen Schüler bei Bedarf helfen zu können, um aber auch gegebenenfalls andere Schüler zu schützen und die gesunden Rahmenbedingungen in unserer Schule zu erhalten.

Diese Auszeichnung ist für unsere Schule nicht nur ein großes Lob für die laufende und sich stets wiederholende Präventions -Arbeit, sondern auch ein Ansporn für das ganze Kollegium zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler diesen Weg weiter zu gehen.

Daniela Zeitler

Suchtpräventiosbeauftragte


Das Foto zeigt die Preisverleihung an die Schüler und Lehrer der FOS BOS Schwandorf:
Daniela Zeitler (Suchtpräventionsbeauftragte), Albert Hahn (F12U2), Anna Pirkenseer (F12U2), Alexander Selwanger (F12U2), Hr. Dr. Sauer (Sieglinde-Nothacker-Stifung), Hr. Dr. Völkl (Schulleitung),
Hr. Dipl.-Soz.päd. Mickisch (Gesundheitsamt Schwandorf), Hr. Thomas (Organisation Gesundheitstag), Hr. Ebeling (Landrat Schwandorf)
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